OpsMac://remote — Assistent für den Fernzugriff
remote://connect

So verbindest du dich mit deinem Cloud-Mac

> Wir weisen dir gerade eine echte Maschine zu … Dies ist ein exklusiver physischer Server, bei dem SSH und Bildschirmfreigabe bereits bei Übergabe aktiviert sind.

In dem Moment, in dem die Zugangsdaten-E-Mail bei dir eintrifft, läuft dein Mac mini bereits betriebsbereit im Rack. Die vier folgenden Abschnitte decken vier Zugangswege ab: Kommandozeile per SSH, grafische Oberfläche per VNC, ein eigener Abschnitt für Windows-Nutzer und die direkte Registrierung als Self-Hosted Runner für CI-Szenarien. Einmal durchlesen dauert etwa 6 Minuten, einmal nachmachen etwa 10 Minuten.

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boot://timeline — von der Zahlung bis zur Nutzung

Von der Bestellung bis zur Nutzung: insgesamt ≈4 Minuten

Keine manuelle Prüfung, keine Warteschlange. Nach der Zahlungsbestätigung durchläuft das System automatisch die folgenden vier Schritte – jeder mit gemessener Dauer.

Systemprozess — provisioning.log
Bestellung aufgebenca. 30 Sek.

Im Kundenportal wählst du Modell (M4 Home / M4 Pro Workstation), Laufzeit (Tag/Woche/Monat/Quartal) und Standort (Singapur, Tokio, Seoul, Hongkong) und bezahlst in US-Dollar per USDT-TRC20 oder per Visa / Mastercard / Amex (über Stripe).

System weist einen exklusiven physischen Server zuca. 90 Sek.

Der Scheduler reserviert im Rack des gewählten Standorts einen freien, vollständigen Mac mini exklusiv für dich. Es handelt sich um eine direkte Zuweisung eines physischen Servers – keine virtuelle Maschine, keine geteilte Rechenleistung mit anderen Nutzern.

macOS-Initialisierungca. 120 Sek.

Das System setzt sich automatisch zurück, legt dein persönliches Konto an, generiert zufällige, starke Zugangsdaten und aktiviert im Voraus SSH-Fernanmeldung sowie Bildschirmfreigabe – sofort einsatzbereit nach Übergabe.

Zugangsdaten per E-Mailsofort

Eine E-Mail mit den Zugangsdaten geht an deine registrierte Adresse – ihr Eingang markiert die abgeschlossene Bereitstellung. Ab diesem Moment beginnt der Abrechnungszeitraum, und die Maschine steht dir 365 Tage im Jahr zur Verfügung.

Gesamt ≈4 Minuten

Inhalt der Zugangsdaten-E-Mail

  • SSH-Adresse und Port (z. B. jp-tyo-042.opsmac.com:22)
  • Systembenutzername und Anfangspasswort
  • VNC-Adresse (Standardport 5900) und Anfangspasswort
  • Standort und Gerätenummer – nützlich bei Support-Anfragen

Unterschiede bei der Gutschrift: Zahlungen per Kreditkarte (über Stripe) lösen die Zuweisung sofort nach erfolgreicher Abbuchung aus; bei USDT-TRC20 zählt die Bestätigung auf der Blockchain, was meist 1–2 Minuten zusätzlich dauert. Der Ablauf der Bereitstellung ist in beiden Fällen identisch.

ssh://port-22 — Zugang per Kommandozeile

SSH-Zugang: mit einem Befehl in deinen Mac

Die Kommandozeile ist der schnellste Weg und die Grundlage für CI und Automatisierung. Drei Schritte: Schlüsselpaar erzeugen, öffentlichen Schlüssel hochladen, verbinden. Die macOS-Kommandozeile steht vollständig zur Verfügung – Homebrew und die Xcode Command Line Tools warten schon auf dich.

1Schlüssel lokal erzeugen (falls schon vorhanden: überspringen)

Empfohlen wird ed25519 – kurz, schnell, sicher. Führe im lokalen Terminal (macOS / Linux / Windows PowerShell funktionieren gleich) Folgendes aus:

lokal — Schlüsselpaar erzeugen
ssh-keygen -t ed25519 -f ~/.ssh/opsmac_m4
Generating public/private ed25519 key pair.
Your public key has been saved in ~/.ssh/opsmac_m4.pub

2Öffentlichen Schlüssel hochladen

Beim ersten Hochladen wird das Anfangspasswort aus der Zugangsdaten-E-Mail einmalig zur Authentifizierung benötigt – danach nicht mehr:

lokal — öffentlichen Schlüssel hochladen
ssh-copy-id -i ~/.ssh/opsmac_m4.pub mini@<deine Serveradresse>
Number of key(s) added: 1

3Verbinden und prüfen

Nach dem Login führst du uname -m aus, die Ausgabe arm64 zeigt: das ist ein echter Apple-Silicon-Chip, keine Emulationsschicht:

lokal → Cloud-Mac
ssh -i ~/.ssh/opsmac_m4 mini@<deine Serveradresse>
uname -m
arm64
sysctl -n hw.memsize
17179869184
Drei Sicherheitsschritte direkt nach dem ersten Login
  1. Anfangspasswort ändern. Führe passwd aus und vergib ein starkes Passwort, das nur du kennst. Das Anfangspasswort wurde per E-Mail übertragen und sollte grundsätzlich nach der ersten Nutzung verworfen werden.
  2. Passwort-Login deaktivieren, nur noch Schlüssel zulassen. Erst nachdem der Schlüssel-Login bestätigt funktioniert, folgenden Befehl ausführen, um dich nicht selbst auszusperren:
Cloud-Mac — nur Schlüssel-Login
sudo sed -i '' 's/^#*PasswordAuthentication.*/PasswordAuthentication no/' /etc/ssh/sshd_config
sudo launchctl kickstart -k system/com.openssh.sshd
  1. VNC-Passwort ebenfalls ändern. Unter „Systemeinstellungen → Allgemein → Freigabe → Bildschirmfreigabe" aktualisieren – getrennt vom SSH-Passwort.

Tipp für lange Sitzungen: Bei Build- oder Inferenz-Jobs solltest du in ~/.ssh/config für diese Maschine ServerAliveInterval 30 setzen und zusätzlich tmux nutzen – so gehen Aufgaben auch bei Verbindungsabbruch nicht verloren.

vnc://port-5900 — grafischer Desktop

VNC / Bildschirmfreigabe: die vollständige macOS-Oberfläche

Für die Xcode-Oberfläche, den Simulator oder die Verwaltung der Keychain nutzt du die Bildschirmfreigabe. Bei Übergabe ist der native macOS-Bildschirmfreigabedienst bereits aktiviert – du verbindest dich direkt mit dem VNC-Passwort aus der Zugangsdaten-E-Mail.

1Verbindungsadresse

In jedem VNC-Client <deine Serveradresse>:5900 eingeben; wenn du selbst einen Mac nutzt, geht es noch einfacher – im Finder ⌘K drücken und eingeben:

Verbindung zum Server
vnc://<deine Serveradresse>:5900

2Falls die Bildschirmfreigabe versehentlich deaktiviert wurde

Keine Neuinstallation nötig – per SSH einloggen und den Dienst mit einem Befehl neu starten:

Cloud-Mac — Bildschirmfreigabe neu starten
sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/com.apple.screensharing.plist
service loaded: com.apple.screensharing
Empfohlene Client-Einstellungen — optimiert für WAN
ParameterEmpfohlener WertErklärung
Auflösung1920×1080Guter Kompromiss zwischen Schärfe und Bandbreite, ausreichend für Build-Überwachung und UI-Arbeit
Farbtiefe24 BitBei schwankender Verbindung auf 16 Bit reduzieren, um Flüssigkeit zu priorisieren
KodierungTight / ZRLEDie beiden effizientesten Optionen für Verbindungen über große Distanzen
JPEG-Qualität6 / 9Text bleibt scharf, Datenvolumen sinkt um etwa die Hälfte
Zwischenablage-SyncBeidseitig aktivBefehle und Tokens lokal kopieren, in der Cloud direkt einfügen
Protokoll: RFB / native macOS-BildschirmfreigabePort: 5900
win://bridge — Windows-Anbindung

Von Windows aus auf deinen Mac zugreifen

Dedizierter Apple Silicon Mac mini in der Cloud – in wenigen Minuten startklar. Das ist hier wörtlich zu nehmen: Auf deinem Windows-Desktop öffnest du ein Fenster, und dahinter arbeitet ein exklusiver physischer Mac mini.

Kommandozeile: bereits vorinstalliert, ohne Zusatzsoftware

Windows 10 und neuere Versionen bringen OpenSSH bereits mit. Öffne PowerShell oder Windows Terminal – die zuvor gezeigten Befehle ssh-keygen und ssh funktionieren unverändert, die Schlüssel liegen standardmäßig unter C:\Users\Benutzername\.ssh\.

Grafischer Desktop: ein VNC-Client reicht

Empfehlenswert sind TigerVNC Viewer (portable Einzeldatei) oder RealVNC Viewer – einfach <deine Serveradresse>:5900 und das VNC-Passwort eingeben. Auflösungsempfehlung: im Fenstermodus fest auf 1920×1080; im Vollbildmodus „lokale Auflösung übernehmen" wählen und die Skalierung dem Client überlassen.

Praxistipp

Das VNC-Fenster auf einen zweiten Monitor legen und auf dem Hauptbildschirm weiterarbeiten; Build-Vorgänge möglichst per SSH steuern und den grafischen Desktop nur für Momente nutzen, in denen die Oberfläche wirklich benötigt wird – so bemerkst du Latenz am wenigsten.

Tastenbelegung im Vergleich — Umsteiger-Übersicht
Windows-TastemacOS-ÄquivalentHinweis
WinCommand ⌘Von den meisten VNC-Clients automatisch zugeordnet
AltOption ⌥Häufig für Sonderzeichen und Xcode-Shortcuts genutzt
StrgControl ⌃Ctrl+C zum Abbrechen im Terminal bleibt unverändert
Strg+C / V⌘C / ⌘VKopieren/Einfügen in der Oberfläche läuft über Command, also die gemappte Win-Taste
Druck⌘⇧3 / ⌘⇧4Screenshots landen auf dem Cloud-Desktop – nicht vergessen, sie lokal zu sichern
Tipp: Erst in einem Texteditor eine Zeile mit ⌘-Shortcuts testen, bevor es losgeht
runner://daemon — CI-Anbindung

GitHub Actions Self-Hosted Runner: in drei Schritten dauerhaft eingebunden

Registriere diesen exklusiven physischen Server als Runner für dein Repository – iOS-Build-Jobs laufen fortan auf deiner eigenen Maschine, ohne auf eine gemeinsame Warteschlange zu warten. Der gesamte Vorgang läuft in der SSH-Sitzung ab und dauert etwa 5 Minuten.

Runner-Registrierung — 3 Schritte
Registrierungs-Token abrufenca. 1 Min.

Öffne die Einstellungen deines Repositorys oder deiner Organisation, lege unter Actions → Runners einen neuen Self-Hosted Runner an, wähle macOS / ARM64 und kopiere die angezeigten Download- und Registrierungsbefehle (Token ist eine Stunde lang gültig).

Labels konfigurierenca. 2 Min.

Labels sind die Wegweiser, mit denen Workflows diese Maschine finden. Empfehlenswert sind mindestens vier: self-hosted,macOS,ARM64,m4; bei mehreren parallelen Maschinen zusätzlich ein Standort-Label (z. B. tokyo) zur Verteilung ergänzen.

Dauerhaften Dienst installierenca. 1 Min.

Mit dem offiziellen Skript als launchd-Dienst registrieren – startet automatisch beim Booten und nach Abstürzen neu. Da die Maschine 365 Tage im Jahr verfügbar ist, ist auch der Runner ständig online.

Cloud-Mac — registrieren und dauerhaft einrichten
./config.sh --url <deine Repository- oder Organisations-URL> --token <Registrierungs-Token> \
  --labels self-hosted,macOS,ARM64,m4 --name m4-runner-01
√ Runner successfully added
sudo ./svc.sh install && sudo ./svc.sh start
√ started service
workflow — auf diese Maschine zeigen
jobs:
  build:
    runs-on: [self-hosted, macOS, ARM64, m4]

Vorteil eines exklusiven physischen Servers: DerivedData- und SPM-Caches bleiben auf der lokalen Festplatte, wodurch der zweite Build in der Regel deutlich schneller läuft als bei geteilten Hosting-Lösungen mit ständigem Kaltstart. Für Jenkins oder GitLab Runner gilt die gleiche Vorgehensweise.

security://checklist — Selbstcheck vor dem Go-Live

Sicherheitstipps: drei Punkte, zehn Minuten Aufwand

Auf dieser Maschine liegen künftig vielleicht deine Signaturzertifikate und dein Quellcode. Zehn Minuten Absicherung sind es wert – besser als nachträgliche Fehlersuche.

Schlüssel statt Passwort

Deaktiviere gemäß dem SSH-Abschnitt PasswordAuthentication und nutze ausschließlich ed25519-Schlüssel-Login. Der private Schlüssel verlässt niemals deine lokale Maschine; Teammitglieder verwenden jeweils eigene Schlüssel, die beim Ausscheiden einfach als Zeile aus authorized_keys entfernt werden.

Quell-IP einschränken

Wer im Büro oder zu Hause eine feste IP-Adresse hat, sollte in /etc/ssh/sshd_config mit AllowUsers mini@<deine ausgehende IP> den Zugriff eingrenzen; bei wechselnder IP zunächst über einen eigenen Sprungserver gehen. Der VNC-Port sollte ebenso nur für vertrauenswürdige Netzwerke offen sein.

Physische Isolation als natürlicher Vorteil

Dieses Gerät ist ein exklusiver physischer Server: Keine Nachbar-VM teilt sich CPU, Arbeitsspeicher oder Festplattenzugriff mit dir – Angriffsflächen durch Seitenkanäle zwischen Mandanten existieren nicht, und deine Leistung wird auch nicht durch fremde Jobs beeinträchtigt. Nach Vertragsende wird der Speicher sicher gelöscht; Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Keine Verbindung möglich? SSH-Timeout, schwarzer VNC-Bildschirm, Runner-Abbruch – in unserem Fehlerbehebungsbereich findest du eine schrittweise Checkliste, mit der sich 80 % der Probleme innerhalb von 5 Minuten selbst lösen lassen. Falls das nicht reicht, schreib eine E-Mail an support@opsmac.com oder erstelle im Kundenportal ein Support-Ticket.